Hier erhalten Sie Informationen zu folgenden Themen:

Durch die "Satzung zum Schutz der Bäume in der Gemeinde Heusweiler" (Baumschutzsatzung) sind seit 2009 in unserer Gemeinde alle Bäume geschützt, die einen Stammumfang von mindestens einem Meter haben, gemessen in einem Meter Höhe über dem Erdboden. Liegt der Kronenansatz unter dieser Höhe, so ist der Stammumfang unter Kronenansatz maßgebend. Bitte verwechseln Sie den Stammumfang nicht mit dem Durchmesser. Der Schutz gilt auch für Walnuss und Esskastanie, aber nicht für Obstbäume und Nadelgehölze (mit Ausnahme von Eibe).

Im Geltungsbereich dieser Satzung ist es verboten, geschützte Bäume zu entfernen, zu zerstören, zu schädigen oder ihre Gestalt wesentlich zu verändern. Als Schädigungen kommen auch Störungen des Wurzelbereiches unter der Baumkrone in Betracht.

Ausnahmen gelten für alle üblichen Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen, wie Herausnehmen von Trockenholz oder Rückschnittarbeiten in geringem Ausmaß.Verstöße gegen die Baumschutzsatzung stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und werden mit einer Geldbuße geahndet.

Die Baumschutzsatzung soll helfen, den vorhandenen Baumbestand in der Gemeinde zu sichern und zu erhalten. Die Satzung läßt nach Prüfung des Einzelfalles allerdings auch Ausnahmen und Befreiungen für starken Rückschnitt oder das Fällen eines Baumes zu.

Bei Fragen zum Baumschutz wenden Sie sich bitte an den Umweltbeauftragten:

Tel.: 06806 911 172

Satzung zum Schutz der Bäume in der Gemeinde Heusweiler

Nach § 38 ("Örtliche Naturschutzbeauftragte") des  Saarländischen Naturschutzgesetzes vom 05. April 2006 berufen die Gemeinden fachlich geeignete Personen als ehrenamtliche Naturschutzbeauftragte.

Für jeden Gemeindebezirk kann ein Naturschutzbeauftragter berufen werden. Die Naturschutzbeauftragten sind Ehrenbeamte nach dem Saarländischen Beamtengesetz. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre.

Die Berufung erfolgt widerruflich. Ein Widerruf ist nur aus wichtigem Grund zulässig. Die Berufung ist bei anhaltender Untätigkeit des örtlichen Naturschutzbeauftragten zu widerrufen. Die örtlichen Naturschutzbeauftragten beraten und unterstützen die Gemeinden fachlich weisungsfrei in allen Angelegenheiten des Naturschutzes. Sie sind bei Planungen und Maßnahmen, die den Naturschutz betreffen, insbesondere bei der Aufstellung und Änderung von Bauleitplänen im Bereich der Gemeinde anzuhören.

Sie nehmen ferner die Aufgaben gemäß § 46 SNG (Saarländische Naturwacht) Abs. 2 wahr, nämlich durch fachliche Information und Aufklärung auf ein besseres Verständnis von Natur und Landschaft bei den Bürgerinnen und Bürgern hinwirken Fehlentwicklungen in der Siedlungs- und Kulturlandschaft und ihrer Nutzung den sie berufenden Stellen rechtzeitig aufzuzeigen und Zuwiderhandlugen gegen die bußgeldbewehrten Vorschriften dieses Gesetzes oder einer aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnung oder Satzung feststellen und bei deren Verfolgung mitwirken und haben die Befugnisse gemäß § 46 Abs. 4 Satz 1 bis 3:

  • Die in der Naturwacht tätigen sind berechtigt, die zur Erfüllung ihrer Aufgaben nach diesem Gesetz erforderlichen Auskünfte einzuholen.
  • Sie dürfen Grundstücke betreten und Untersuchungen vornehmen, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben notwendig ist.
  • Ihnen stehen zur Erfüllung ihrer Aufgaben folgende Befugnisse zu:
    • Identitätsfeststellung
    • Platzverweis

Die örtlichen Naturschutzbeauftragten unterstehen der Aufsicht der Gemeinden. Sie müssen bei der Ausübung ihrer Tätigkeit ein Dienstabzeichen tragen und einen Ausweis über ihre Bestellung mit sich führen, der auf Verlangen vorzuzeigen ist.

In der Gemeinde Heusweiler sind folgende Naturschutzbeauftragte tätig:

Ortsteil Eiweiler
Anette Ziegler
Hellenhausen 1a
66265 Heusweiler-Eiweiler

Ortsteil Holz
Herbert Hassel
Heusweiler Straße 20
66265 Heusweiler-Holz

Ortsteil Kutzhof
Stefan Bost
Waldstraße 16
66265 Heusweiler-Lummerschied

Ortsteil Wahlschied
Gerd Bender
Zur Krepp 5
662625 Heusweiler-Wahlschied

Dem nachwachsenden Rohstoff Holz kommt als Energieträger eine immer größere Bedeutung zu. Holz ist ein natürlicher Brennstoff, der sich durch CO2-neutrale Verbrennung klimafreundlich verhält. Ob in Heizkraftwerken mit modernster Verbrennungs- und Regelungstechnik oder in technisch ausgereiften Öfen in Privathaushalten eingesetzt - immer gilt Holz als Brennstoff mit Zukunft.

Holz ist gespeicherte Sonnenenergie

Holz, das im Ofen verfeuert werden soll, muss trocken und naturbelassen sein. Das Holz aller Baumarten kann zum Heizen verwendet werden, jedoch verfügen diese über unterschiedliche Energie- und Heizwerte.

Hohe Holzfeuchtigkeit führt zu unvollständigem Abbrand, vermindert die Verbrennungstemperatur und kann somit zu hohen Kohlenmonoxid-Emissionen und der Bildung von Kohlenwasserstoffe, ja sogar Dioxinen, führen. Deshalb darf nur gut abgelagertes Holz verbrannt werden. Fertig aufgearbeitetes Brennholz kann bei Händlern in der näheren Umgebung oder direkt beim Waldbesitzer gekauft werden.

Die entsprechenden Adressen können den "Gelben Seiten" entnommen oder beim Umweltbeauftragten (Tel.: 06806 911 172) erfragt werden.

Für weitere Fragen rund um das Thema "Heizen mit Holz" wenden Sie sich bitte an den Umweltbeauftragten: Tel.: 06806 911 172.

Die Sprechstunde von Gemeindeförster Thomas Philipps findet jeweils donnerstags von 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr im Büro des Betriebshofes der Gemeinde Saarwellingen (Gewerbegebiet John) statt. In dieser Zeit ist Herr Philipps telefonisch unter der Nummer 06838/99391162, in der übrigen Zeit unter der Nummer 06806/9168990 (privates Büro) erreichbar.

Brennholzbestellungen

Brennholzbestellungen für das Jahr 2018 werden am Dienstag, den 09.01.2018 in der Zeit von 16.00 bis 18.00 Uhr im Turmzimmer des Rathauses Heusweiler, Saarbrücker Straße 35, vom Förster entgegengenommen.