Die Bundesländer haben eigene Friedhofs- oder Bestattungsgesetze erlassen. Ergänzende Regelungen treffen die Kommunen durch Friedhofsordnungen, die alle Fragen rund um Grabgestaltung und -pflege, Nutzung der Trauerhallen etc. regeln.

Näheres zur Nutzung der Friedhöfe in Heusweiler ist der jeweils aktuellen Friedhofssatzung, den dazugehörigen Gestaltungsvorschriften sowie der geltenden Friedhofsgebührensatzung zu entnehmen.

Friedhofssatzung als PDF

Gestaltungsvorschriften als PDF

Friedhofsgebührensatzung als PDF

Ihre Ansprechpartnerinnen in der Verwaltung

Bei Fragen rund um den Themenbereich steht die Friedhofsverwaltung gerne zu Ihrer Verfügung.

Frau Kirsch (vormittags)
Tel. 06806 911-156 
Fax 06806 911-165 
E-Mail k.kirsch(at)heusweiler.de

Frau Keßler (nachmittags)
Tel. 06806 911-171
Fax  06806 911-165
E-Mail s.kessler(at)heusweiler.de

Belegfriedhöfe

Der Friedhof Eiweiler befindet sich in der Verlängerung der Straße Zum Wengenwald im Ortsteil Eiweiler und liegt inmitten des Waldes. Er wurde im Jahre 1973 in einem Oval angelegt und beläuft sich über eine Fläche von ~ 1,3 ha. Der Friedhof verfügt über eine geräumige Friedhofshalle gegenüber dem Eingangstor gelegen. Links vom Eingangstor gesehen befindet sich ein Gedenkstein an die Opfer der beiden Weltkriege.

Welche Grabarten gibt es hier?

Für Körperbestattungen werden auf dem Friedhof Eiweiler folgende Grabarten zur Neuvergabe angeboten:
• Reihengrabstätten (1-stellig)
• Kindergrabstätten (1-stellig)
• Rasenreihengräber mit Pflanzstreifen (1-stellig)
• Rasenfamiliengräber (2-stellig)


Für Aschebeisetzungen werden folgende Grabarten angeboten:
• Urnenreihengräber mit Bodendeckern (2-stellig)
• Urnenkammern in Kolumbarien (2-stellig)


Darüber hinaus können Nachbelegungen, entsprechend der verbliebenen Restlaufzeit, noch in vorhandenen Grabarten, die jedoch zwischenzeitlich nicht mehr neu vergeben werden, erfolgen.

Der Friedhof Heusweiler befindet sich in der Straße Am Zollstock und kann über drei zusätzliche Fußwege von der Trierer Straße aus ebenfalls erreicht werden, wobei einer gegenüber der Katholischen Kirche zwischen den Häusern mit der Hausnummer 23 und 25 über den Kirchenpfad zum Haupteingang führt, während die beiden anderen zwischen den Häusern mit der Nummer 47 und 49 sowie 57 und 59 zum gegenüberliegenden Ende des Friedhofes hinführen.
Der Friedhof Heusweiler verfügt über eine Fläche von ~2,92 ha. Ursprünglich befanden sich an dieser Stelle nebeneinander der katholische und der evangelische Gottesacker von Heusweiler. An manchen Stellen kann man noch die alte Trennungsmauer der ehemals zwei Friedhöfe erkennen. Heute bildet dieser Friedhof der größte der Gemeinde.
Gegenüber dem Haupteingang befindet sich die Friedhofshalle. Direkt im Anschluss folgt das Ehrengrabfeld mit dem Mahnmal in Kreuzform, Steinquader mit den Namen von Opfern aus dem 1. Weltkrieg und Grabstätten von Opfern aus dem 2. Weltkrieg. Darüber hinaus befinden sich im ehemals evangelischen Teil des Friedhofes die Grabstätten von 137 sowjetischen Fremdarbeitern, die von 1942 bis 1945 im Bergbau und im Gleisbau der Reichsbahn eingesetzt waren.
Im ehemals katholischen Teil des gemeindeeigenen Friedhofes Heusweiler stehen zwei kleine, ehrwürdige Kapellen direkt nebeneinander am Hauptweg.

Welche Grabarten gibt es hier?

Für Körperbestattungen werden auf dem Friedhof Heusweiler folgende Grabarten zur Neuvergabe angeboten:
• Reihengrabstätten (1-stellig)
• Kindergrabstätten (1-stellig)
• Rasenreihengräber mit Pflanzstreifen (1-stellig)
• Rasenfamiliengräber (2-stellig nebeneinander)
• Reihengrabstätten (1-stellig) in Grabkammern (nur so lange vorrätig)
• Tiefengrabstätte (2-stellig übereinander) in Grabkammern (nur so lange vorrätig)


Für Aschebeisetzungen werden folgende Grabarten angeboten:
• Urnenreihengräber mit Bodendeckern (2-stellig)
• Urnenkammern in Kolumbarien (2-stellig)
• Anonyme Urnenbeisetzung (1-stellig)


Darüber hinaus können Nachbelegungen, entsprechend der verbliebenen Restlaufzeit, noch in vorhandenen Grabarten, die jedoch zwischenzeitlich nicht mehr neu vergeben werden, erfolgen.

Der Friedhof Holz befindet sich in der Rödelbachstraße im Ortsteil Holz und grenzt direkt an den Fröhner Wald. Er umfasst ~1,65 ha.
Von den beiden Eingängen aus gelangt man sogleich zur Friedhofshalle. Im Anschluss an die Halle befindet sich das eher kleine Ehrengrabfeld für die Opfer der Weltkriege.
Bei dem Friedhof handelt es sich um den ehemals evangelischen Friedhof, der von der Gemeinde Heusweiler übernommen wurde. Das Friedhofsgelände von einer Familie Schmidt an die ev. Kirche gestiftet. Die Grabsteine dieser Familie wurden kürzlich restauriert und befinden sich nun bei der evangelischen Kirche in Holz.

Welche Grabarten gibt es hier?


Für Körperbestattungen werden auf dem Friedhof Holz folgende Grabarten zur Neuvergabe angeboten:
• Reihengrabstätten (1-stellig)
• Kindergrabstätten (1-stellig)
• Rasenreihengräber mit Pflanzstreifen (1-stellig)
• Rasenfamiliengräber (2-stellig)


Für Aschebeisetzungen werden folgende Grabarten angeboten:
• Urnenreihengräber mit Bodendeckern (2-stellig)
• Urnenkammern in Kolumbarien (2-stellig)


Darüber hinaus können Nachbelegungen, entsprechend der verbliebenen Restlaufzeit, noch in vorhandenen Grabarten, die jedoch zwischenzeitlich nicht mehr neu vergeben werden, erfolgen.

Der Friedhof Kutzhof befindet sich in der Jakobusstraße im Ortsteil Kutzhof. Er umfasst ~7,3 ha.
Der Friedhof verfügt über eine Leichenhalle. Rechts daneben befindet sich die Gedenkstätte, in Form eines Mahnmals, an die Opfer der beiden Weltkriege.

Welche Grabarten gibt es hier?


Für Körperbestattungen werden auf dem Friedhof Kutzhof folgende Grabarten zur Neuvergabe angeboten:
• Reihengrabstätten (1-stellig)
• Kindergrabstätten (1-stellig)
• Rasenreihengräber mit Pflanzstreifen (1-stellig)


Für Aschebeisetzungen werden folgende Grabarten angeboten:
• Urnenreihengräber (2-stellig) mit Bodendeckern
• Urnenkammern in Kolumbarien (2-stellig)


Darüber hinaus können Nachbelegungen, entsprechend der verbliebenen Restlaufzeit, noch in vorhandenen Grabarten, die jedoch zwischenzeitlich nicht mehr neu vergeben werden, erfolgen.

Um zum Friedhof in Lummerschied zu gelangen, muss man den schmalen Weg von der Wiesbacher Straße kommend, zwischen dem Dorfkrug mit der Hausnummer 7 und dem Haus mit der Nummer 9 folgen.
Mit seinen ~2,7 ha bildet der Lummerschieder Friedhof den kleinsten der Gemeinde Heusweiler. Er verfügt über keine Friedhofshalle.
Domminiert wird der Friedhof von der hoch aufragenden, weißen Jesusstatue, deren Blick über die Anlage gerichtet ist.

Welche Grabarten gibt es hier?


Für Körperbestattungen werden auf dem Friedhof Lummerschied folgende Grabarten zur Neuvergabe angeboten:
• Reihengrabstätten (1-stellig)
• Rasenreihengräber mit schrägstehender Schrifttafel (1-stellig)


Für Aschebeisetzungen werden folgende Grabarten angeboten:
• Urnenreihengräber (2-stellig)


Darüber hinaus können Nachbelegungen, entsprechend der verbliebenen Restlaufzeit, noch in vorhandenen Grabarten, die jedoch zwischenzeitlich nicht mehr neu vergeben werden, erfolgen.

Der Friedhof Obersalbach befindet sich in der Schwarzenholzer Straße in Obersalbach-Kurhof und wurde im Jahr 1960 angelegt. Er umfasst ~6 ha und bietet als Besonderheit nur Holzzeichen als Grabmäler. Ausnahmen bilden die wenigen Liegetafeln und schrägstehenden Schrifttafeln auf den ersten Rasengräbern, die auf diesem Friedhof angelegt wurden. Zwischenzeitlich wurden diese beiden Grabarten jedoch durch Rasengräber mit Pflanzstreifen ersetzt, weshalb nun wiederum lediglich Holzzeichen als Grabmäler möglich sind.
Der Friedhof Obersalbach verfügt über eine kleine, beschauliche Friedhofshalle. Sie befindet sich gleich links im Eingangsbereich.
Vom Eingang her kann man bereits das große Holzkreuz ausmachen, das den gesamten Friedhof dominiert.

Welche Grabarten gibt es hier?


Für Körperbestattungen werden auf dem Friedhof Obersalbach folgende Grabarten zur Neuvergabe angeboten:
• Reihengrabstätten (1-stellig)
• Rasenreihengräber mit Pflanzstreifen (1-stellig)


Für Aschebeisetzungen werden folgende Grabarten angeboten:
• Urnenreihengräber (2-stellig)


Darüber hinaus können Nachbelegungen, entsprechend der verbliebenen Restlaufzeit, noch in vorhandenen Grabarten, die jedoch zwischenzeitlich nicht mehr neu vergeben werden, erfolgen.
Geplant ist auf diesem Friedhof die Neuanlage eines Grabfeldes für Urnenreihengräber mit Bodendeckern (2-stellig), die die bestehende Grabart der Urnenreihengräber ersetzen werden.

Der Friedhof Wahlschied befindet sich in der Friedhofsstraße in Wahlschied. Mit seinen ~ 1,1 ha bildet er den viertgrößten Friedhof in der Gemeinde Heusweiler.
Er verfügt über eine Friedhofshalle, die dem Haupteingang direkt gegenüber liegt. An der linken Seite der Halle erinnern diverse kleinere Metallkreuze an die Opfer der beiden Weltkriege.

Welche Grabarten gibt es hier?


Für Körperbestattungen werden auf dem Friedhof Wahlschied folgende Grabarten zur Neuvergabe angeboten:
• Reihengrabstätten (1-stellig)
• Kindergrabstätten (1-stellig)
• Rasenreihengräber mit Pflanzstreifen (1-stellig)


Für Aschebeisetzungen werden folgende Grabarten angeboten:
• Urnenreihengräber mit Bodendeckern (2-stellig)
• Urnenkammern in Kolumbarien (2-stellig)


Darüber hinaus können Nachbelegungen, entsprechend der verbliebenen Restlaufzeit, noch in vorhandenen Grabarten, die jedoch zwischenzeitlich nicht mehr neu vergeben werden, erfolgen.

Die Gemeinde Heusweiler bietet auf ihren 7 Belegfriedhöfen diverse Bestattungsmöglichkeiten an, die im Folgenden in Kurzform erläutert werden:

Historische Friedhöfe

Im Friedhofsweg befindet sich der ca. 3,7 ha große, ehemals katholische, alte Friedhof von Eiweiler. Die letzte Belegung fand hier im Jahre 1986 statt. Der Friedhof verfügt über keine Leichenhalle.

Hier befinden sich nebeneinander noch fünf von ehemals sechs Gräbern der Opfer des Grubenunglücks Luisenthal vom 07.02.1962, die von der Gemeinde Heusweiler gepflegt werden.
Ebenso liegen auf dem alten Friedhof in Eiweiler zwei Kriegsgräber aus dem Zweiten Weltkrieg. Eines davon zeugt von dem Fliegerangriff auf Eiweiler am 06.12.1944,  wobei hier 16 Opfer in einem Massengrab bestattet wurden, während das andere an fünf unbekannte, russische Soldaten erinnert, die in Eiweiler zu Tode kamen. 
Dem Friedhofseingang gegenüber dominiert ein großes Kreuz, zu dessen Füßen sich die Grabplatte des ehemaligen Pastors Mathias Bollig befindet.

Auf diesem Friedhof stehen außerdem diverse sehr alte Grabsteine, teilweise auch aus den 20er und 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, die, so lange ihre Standfestigkeit gewährleistet ist, von der Gemeinde erhalten werden.

Letztendlich vollendet die imposante Grabstätte der bekannten Fabrikantenfamilie Geissler das Bild des Alten Friedhofes Eiweiler.

Hinter dem Holzer Platz befand sich der ehemalige Alte Friedhof in Holz. Im Frühjahr 2018 wurden hier die letzten, noch verbliebenen Gräber eingeebnet, so dass nunmehr nur noch ein Gedenkkreuz an den ehemaligen Friedhof erinnert.