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Presseinfo

Saarbrücken | Heusweiler

14. Juni 2015             

Sternenweg/chemin des étoiles [www.sternenweg.net ]

Im Rahmen des Projektes "Sternenweg/Chemin des ètoiles" wird die evangelische Kirche von Heusweiler auf Grund ihrer mittelalterlichen Bauausstattung mit einer steinernen Jakobsmuschel geschmückt.

Ein europäisches Symbol – die Jakobsmuschel – setzt (Wege)Zeichen entlang der europäischen Wege der Jakobspilger in der Großregion

Die Idee „Sternenweg/Chemin des étoiles“ steht für ein ungewöhnliches Kultur- und Landschaftsprojekt, das vom Regionalverband Saarbrücken zur behutsamen grenzüberschreitenden Inwertsetzung der europäischen Wege der Jakobspilger im Jahre 2006 ins Leben gerufen wurde und seither in der Großregion sukzessive weiterentwickelt wird. Ein Schwerpunkt des Projektes ist die Kennzeichnung von Zeugnissen der mittelalterlichen Baukultur entlang der markierten Routen, aber auch in der näheren Umgebung, mit einem „Wegezeichen“ – einer handgefertigten steinernen Jakobsmuschel aus Saarbrücken.

Am Sonntag, den 14. Juni 2015, um 16 Uhr, wird ein weiteres „Wegezeichen“ als Hinweis auf die mittelalterliche Ausstattung der evangelischen Kirche in Heusweiler im Rahmen einer ökumenischen /Festveranstaltung mit Musik und Texten feierlich eingeweiht (Programm, siehe Anlage).

Paten für diesen Jakobsmuschelstein sind Margit Heimes, Pastorin Kerstin Marx von der evangelischen Kirchengemeinde, Pfarrer Stefan Trauten von der katholischen Kirchengemeinde, Bürgermeister Thomas Redelberger und Regionalverbandsdirektor Peter Gillo. In Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde, der Gemeinde Heusweiler und dem Regionalverband Saarbrücken konnte der Jakobsmuschelstein vor Ort seinen Platz erhalten und ein außergewöhnliches Festprogramm auf die Beine gestellt werden.

Stimmen zur Veranstaltung:

„Dieses grenzüberschreitende Projekt ist dem europäischen Netzwerkgedanken verpflichtet: Einerseits werden durch das Projekt die Regionen Saarland/Pfalz/Lothringen und Elsass kulturell und in einem naturnahen und spirituellen Kontext touristisch spürbarer vernetzt, andererseits lenken die Wegezeichen den Blick auf bedeutende Kulturdenkmäler des Mittelalters, die Kulturgeschichte der Landschaft und die Geschichte der europäischen Wege der Jakobspilger. Mittlerweile sind über 300 Positionen erfasst und mehr als 200 Jakobsmuschelsteine schmücken bereits die Wege der Jakobspilger im Projektraum. Das ist ein unglaublicher Erfolg für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit unseren Nachbarregionen“, so Regionalverbandsdirektor Peter Gillo.

„Durch das Projekt „Sternenweg/Chemin des étoiles“ ist es gelungen, die Idee des Pilgerwanderns als Entdeckungsreise zu mittelalterlichen Spuren auch abseits der offiziell markierten Pilgerrouten in den Regionen zu etablieren. Die Menschen lernen dadurch die Besonderheiten der anliegenden Landschaften und die kulturellen Kleinode rechts und links des Weges wesentlich besser kennen und wertschätzen. Die einzelnen Stationen des Sternenwegs laden die Pilgerwanderer zum Verweilen ein; damit wird auch bei der Bevölkerung das Bewusstsein für das Unterwegssein auf diesen europäischen Kulturwegen geweckt, die seit Jahrhunderten einen Ort der Begegnung von Menschen verschiedener Kulturkreise darstellen“, erläutert Margit Heimes, die Initiatorin des Jakobsmuschelsteines für die Heusweiler Kirche.

„Wir sind dankbar, dass die Bedeutung eines unserer Kulturdenkmäler von Heusweiler auf diese besondere Art hervorgehoben wird. Viele Menschen wissen nicht, welches Kleinod der mittelalterlichen Architektur wir in der evangelischen Kirche von Heusweiler bis heute zeigen können. Wir sind stolz, dass wir nun zum Netzwerk des „Sternweges“ in der Großregion gehören. Dies ist ein schöner und wichtiger Baustein für den Kulturtourismus in Heusweiler“, meint Bürgermeister Thomas Redelberger.

„Menschen suchen heute vermehrt nach Orten zur Besinnung, um innere Kraft zu schöpfen und Impulse zum Weitergehen auf dem ganz persönlichen Pilgerweg durchs Leben. In diesem Sinne verstehen wir das neue Wegezeichen als eine Einladung, in unseren Kirchen Rast zu machen und sich inspirieren zu lassen. Wir freuen uns auf Pilger, die auch über den „Sternenweg“ zu uns finden oder auch sich von hier aus auf den Weg machen und heißen sie herzlich willkommen in unseren Kirchengemeinden“, so Pastorin Kerstin Marx und Pfarrer Stefan Trauten.

 

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