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Die Saarbahn GmbH startet Sicherheitsschulung an der Friedrich-Schiller-Schule in Heusweiler

Wie gefährlich das Betreten der Gleise sein und welche Folgen dies haben kann, zeigte die Saarbahn GmbH an der Haltestelle Heusweiler Schulzentrum.

Wie gefährlich das Betreten der Gleise sein und welche Folgen dies haben kann, zeigte die Saarbahn GmbH an der Haltestelle Heusweiler Schulzentrum.

Da die Saarbahn im Herbst 2011 ihren Betrieb auf der neuen Strecke zwischen Walpershofen/Etzenhofen aufnimmt, laufen zurzeit Aktionen, um die Schülerinnen und Schüler auf den Umgang mit dem Schienenfahrzeug vorzubereiten. Sicherheit wird dabei groß geschrieben. Die Saarbahn verkehrt auf dieser Neubaustrecke nach EBO (Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung) als Eisenbahn, d. h. wenn die Strecke es zulässt, kann mit höheren Geschwindigkeiten gefahren werden. Der Fahrer fährt nach Signal und nicht „auf Sicht“ wie z. B. in der Innenstadt. Die Oberleitung führt eine Spannung von 750 Volt (wie in der Innenstadt). Jeglicher Kontakt mit der Oberleitung hat lebensgefährliche Situationen zur Folge.

 

Für rund 140 Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen der Friedrich-Schiller-Schule in Heusweiler wurde der 2. Mai ein spannender erster Schultag nach den Osterferien. Im Rahmen der Sicherheitsinitiative „Augen und Ohren auf“ empfingen die Bundespolizeiinspektion Bexbach zusammen mit einem Vertreter der Polizeiinspektion Köllertal, dem Heusweiler Bürgermeister Thomas Redelberger und Vertretern der Saarbahn GmbH die Kinder, um gemeinsam über das Thema Sicherheit an den Saarbahn-Haltestellen zu sprechen.

 

Unter dem Motto „Seid cool! Achtet auf Euch und Eure Mitschüler“ zeigten die Vertreter Beispiele für richtiges und falsches Verhalten im Umgang mit der Bahn. Besonders einprägsam war die Videoaufnahme von zwei Jugendlichen, die unerlaubt über Gleise sprangen und dabei beinahe von einem Zug überfahren worden wären. Bei diesem Beispiel wurde den Kindern sehr schnell klar, wie lang eigentlich der Bremsweg einer Saarbahn oder eines Zuges ist. So hat z. B. die Saarbahn bei einer Geschwindigkeit von rund 50 Stundenkilometern je nach Witterungsverhältnissen und Reaktionsgeschwindigkeit des Fahrers einen Bremsweg von ca. 50 Metern. Das kann im schlimmsten Fall bedeuten, dass die Saarbahn, sollte sich ein Kind auf den Gleisen befinden, nicht mehr rechtzeitig zum Stehen kommen kann.

 

„Angesichts von rund 39.000 beförderten Fahrgästen täglich ist die Saarbahn im Hinblick auf die Unfallzahlen ein sehr sicheres Verkehrsmittel“, hob Betriebsleiter Michael Irsch hervor. „Jeder Verletzte ist für uns aber einer zuviel“, betonte er zugleich. Das unerlaubte Betreten der Saarbahn-Gleise ist kein Spaß und auch keine Mutprobe, sondern kann lebensgefährlich sein und schlimmstenfalls tödlich enden.

 

Besonders spannend und anschaulich wurde es dann im Anschluss an den Unterricht. Um den Schülerinnen und Schülern vor Augen zu führen, wie gefährlich das Betreten der Gleise sein und welche Folgen dies haben kann, zeigte die Saarbahn GmbH an der Haltestelle Heusweiler Schulzentrum.

Dabei wurde ein Styropor-Klotz auf die Gleise gestellt. Obwohl der Saarbahn-Fahrer eine Gefahrenbremsung durchführte, kam die Bahn nicht mehr rechtzeitig zum Stehen und ein Zusammenstoß mit dem Hindernis ließ sich nicht mehr vermeiden.

 

Um die Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Schiller-Schule in Heusweiler für die Gefahren zu sensibilisieren, setzt die Saarbahn GmbH die Sicherheitsaktion „Augen und Ohren auf“ in den nächsten Wochen fort.

 

Bereits jetzt gibt es für alle Interessierten weitere Sicherheitsinfos sowie den Flyer „Augen und Ohren auf!“ unter www.saarbahn.de.

 

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